Röntgenfluoreszenzsyteme

Industrielle Analysegeräte
 
Röntgenfluoreszenz

Röntgenstrahlen sind ein Teil des elektromagnetischen Spektrums und werden über ihre Energie (keV) oder Wellenlänge (nm) definiert. Röntgenfluoreszenz entsteht durch Wechselwirkung energiereicher Strahlung mit den Atomen der bestrahlten Materie. Ist ein Atom einer Röntgenstrahlung mit ausreichender Energie ausgesetzt, so wird ein Elektron aus dem Atomverband gelöst. Die frei werdende Elektronenposition wird sofort durch ein Elektron aus einem höheren Energieniveau besetzt. Beim Übergang des Elektrons von einem höheren Energieniveau in ein niedrigeres Energieniveau (L nach K) wird die Energiedifferenz in Form von charakteristischer Röntgenstrahlung (Sekundärröntgenstrahlung) freigesetzt. Dieser Effekt wird als Röntgenfluoreszenz bezeichnet.

Oxford Instruments bietet ein umfassendes Programm an tragbaren und Tisch-Röntgenfluoreszenzspektrometern.

Die tragbaren X-MET-Röntgen-Fluoreszenz-Analysatoren wurden speziell für die Werkstofferkennung, Legierungsanalyse und -identifikation und Prüfung auf gefährliche Stoffe (RoHS) entwickelt. Diese Messgeräte können auch verwendet werden, um die Schwermetalle in verseuchten Böden und die Erze in Bergbaugebieten zu bestimmen.

Die Laborsysteme X-Supreme8000, Lab-X3500 und MDX1000 decken den gesamten Bereich der Routineanalytik ab. Die Bestimmung von Schwefelgehalten in Mineralöl- und petrochemischen Produkten bis in den Bereich unter 10ppm gehört ebenso zum Einsatzbereich wie die Bestimmung der typischen Elementgehalte in mineralischen Materialien wie Kalk, Zement, Rohmehl, etc. Die breite Produktvielfalt bietet für jeden Einsatzzweck das passende Spektrometer.

 

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